Hüft-OP

Ergotherapie Hausbesuche

Mit Ergotherapie nach Hüft-OP bald wieder auf den Beinen

 

Nach einer Hüftoperation, insbesondere nach dem Einsetzen einer künstlichen Hüfte, kommt der Ergotherapie im Anschluss an die Operation eine entscheidende Rolle zu. Denn wer postoperativ eine optimale Behandlung erhält, hat ein geringeres Komplikationsrisiko und wird schneller fit. Ergotherapie trägt entscheidend dazu bei, dass die Patienten zeitnah zurück in einen selbstständigen Alltag finden und ihre Lebensqualität wiedererlangen.

Wie riskant ist das Einsetzen eines Hüft-Implantats?

Grundsätzlich ist eine neue Hüfte in der heutigen Zeit kein riskanter Eingriff mehr, sie zählt zu den Standardverfahren und verläuft in der Regel komplikationslos. Viele Patienten sagen im Rückblick: Hätte ich gewusst, wie unproblematisch diese OP ist, hätte ich mich viel früher operieren lassen und nicht jahrelang große Schmerzen in Kauf genommen.

Welche Schwierigkeiten kann es geben?

Doch auch Standard-OPs bergen grundsätzlich Risiken: Wie bei jeder Operation besteht die Gefahr von Entzündungen oder Wundheilungsstörungen. In sehr seltenen Fällen kann es passieren, dass sich die Prothese wieder lockert oder auskugelt. Aber das sind wirklich Ausnahmefälle.

Weshalb ist gerade Ergotherapie in der Reha so erfolgreich?

Die Ergotherapie geht bei der Behandlung auf die speziellen Gegebenheiten des Patienten ein. Daher kann sie dafür sorgen, dass jeder Mensch individuell nach seinen Bedürfnissen versorgt wird. Im Mittelpunkt stehen die Linderung der Schmerzen sowie die Beweglichkeit und somit Funktionalität des neuen Gelenks. Kraft und Koordination werden gefördert - die beste Prävention gegen Fehlbelastungen und Schonhaltungen. Eingehend werden Patienten zu ihren räumlichen Gegebenheiten beraten. Oft sind es die kleinen Details, die den großen Unterschied machen: So können beispielsweise dank diverser Haltegriffe die Sicherheit erhöht und das Risiko von Stürzen vermindert werden.

Wie werden Patienten wieder alltagstauglich?

Ein neues Hüftgelenk bedeutet auch im Alltag allerlei Umstellungen. Manche Bewegungsabläufe und Bewegungsmuster müssen verändert oder neu gelernt werden, um Mobilität und Selbstständigkeit umfassend wieder zu erlangen. Die Ergotherapeut-in.de  betont: “Die Unterstützung durch Ergotherapie ist unverzichtbar.” Beispielhaft erklärt sie das anhand einer Person, die nach einer Hüftoperation Schwierigkeiten hat, alltägliche Dinge wie das Anziehen von Socken oder das Treppensteigen zu bewältigen. Hier komme die Ergotherapie ins Spiel: Durch spezifische Übungen und Techniken werde diese Person angeleitet, ihre Bewegungen schrittweise zu verbessern und sich wieder sicherer im Alltag zu bewegen. Abgesehen davon sensibilisieren die Ergotherapeuten ihre Patienten auch für riskante Bewegungsabläufe, die zu einer Luxation, dem Auskugeln des neuen Hüftgelenks, führen können.

Wie sieht die Behandlung konkret aus?

Wie immer steht zu Beginn eine umfassende Anamnese auf dem Programm. Die Krankheitsgeschichte der Patienten, der Verlauf der Operation und der aktuelle Zustand werden festgehalten. Darauf basierend erstellen Ergotherapeuten einen persönlichen Therapieplan.

Welche Behandlungsmethoden kommen zum Einsatz?

Typische Behandlungsmethoden, um Schmerzen und Schwellung in den Griff zu kriegen, sind: Manuelle Lymphdrainage, manuelle Therapie, Narben- und Faszienbehandlung, Wärme- und Kältetherapie. Parallel dazu geht es auch um die Beweglichkeit und Stabilität des Gelenks. Hierfür kommen Kräftigungs- und Bewegungsübungen, Gangschule oder Koordinationstraining zum Einsatz.

Inwiefern ist der ergotherapeutische Ansatz immer ganzheitlich?

Für jeden Patienten ist die Operation selbst erstmal das zentrale Thema. Doch gibt es nach der OP auch viel anderes zu beachten, wie eine gesunde Lebensweise nach der OP, die Auswahl von „gesunden und ungesunden“ Sportarten mit einer Hüftprothese oder auch spezielle Ernährungstipps. Hierfür hat die Ergotherapie stets die persönlichen Belange des Patienten im Fokus und versucht, all diese Belange optimal ins Leben der Patienten zu integrieren. “Der ganzheitliche Ansatz der Ergotherapie ermöglicht es den Betroffenen oft erst richtig, ihr Leben wieder aktiv zu gestalten und Freude an alltäglichen Aktivitäten zurückzugewinnen. Zusammenfassend zeigt sich also deutlich: Die Rolle der Ergotherapie in der Nachsorge ist vielschichtig und reicht weit über rein körperliche Aspekte hinaus”, erklärt Ergotherapeut-in.de .

Weshalb ist Ergotherapie im Hausbesuch so erfolgreich?

Kommt der Ergotherapeut zum Patienten nach Hause, kann er sich schnell einen Überblick verschaffen über die räumlichen Gegebenheiten. Er sieht beispielsweise, wie sind die Wege zum Bad oder auch die einzelnen Abläufe im Bad, gibt es Hindernisse in der Wohnung wie Türschwellen, sind Treppen innerhalb oder außerhalb der Wohnung zu bewältigen? Bezugnehmend auf diese individuellen Umstände können die Schwierigkeiten im Hausbesuch optimal trainiert werden. Erfahrungsgemäß sind die Patienten im Hausbesuch zudem zugänglicher für die Therapie, wodurch schnellere Erfolge erzielt werden. Auf diese Weise merkt der Patient schon bald, dass seine gewohnte Lebensqualität zurückkehrt.

Zwei Kundenbetreuerinnen von Bunz mobile Physio mit Headset
Wollen Sie persönlich mit uns sprechen?
Wir helfen gerne weiter
KONTAKT chevron_right